Dost, wil­der Mayoran

Origanum vulgare

Beliebt bei Menschen und Insekten

CHF 7.50 inkl. MwSt.

Wuchs
buschig, 40cm
Blütenfarbe
braun-rosa, 6-9
Standortanspruch
sonnig, trockene Säume
Besonderes
anspruchslose Gewürzpflanze, Bienenweide, Heilpflanze
Verwendung
Magerrasen, Gewürzgarten, trockene Standorte
Nachbarschaft
rundbl. Glockenblume, Graslilie
Beschreibung

Alte Heil- und Würz­pflan­ze mit aro­ma­tisch duf­ten­den Blät­tern. Hei­mi­sche Mager­ra­sen­art für den Natur­gar­ten. Sehr aus­brei­tungs­freu­dig, vor allem durch Aus­saat. Der Ore­ga­no hat einen hohen Nek­tar­wert. Sein Nek­tar kann bis zu 76 % Zucker ent­hal­ten. Die Blü­ten wer­den eben­so gern von Honig­bie­nen besucht wie von Schmet­ter­lin­gen. Mit mehr als 60 besu­chen­den Arten ist der Dost einer der abso­lu­ten Spit­zen­rei­ter. Zu den vie­len Schmet­ter­lings­ar­ten, gehö­ren zum Bei­spiel das Gro­ße Och­sen­au­ge, der Schach­brett­fal­ter oder das Klei­ne Wie­sen­vö­gel­chen. Der Dost war bereits den Grie­chen als Heil­mit­tel bekannt. Dioscu­r­i­des berich­tet über sie in sei­nem Werk De mate­ria medi­ca aus dem 1. Jahr­hun­dert n. Chr. Die­ser hat­te vor allem im Mit­tel­al­ter einen legen­dä­ren Ruf. Hip­po­kra­tes von Kos dien­te die­se Pflan­ze zur Geburts­be­schleu­ni­gung und zur Hei­lung von Hämor­rhoi­den. In der moder­nen Pflan­zen­heil­kun­de fin­det der gewöhn­li­che Dost sel­ten als Bestand­teil einer Tee­mi­schung gegen krampf­ar­ti­ge Magen- und Darm­be­schwer­den Ver­wen­dung. Der Dost wur­de im Mit­tel­al­ter als wich­ti­ge Hexen­ab­wehr­pflan­ze ange­se­hen und soll­te vor dem Teu­fel schüt­zen. Man hielt sie den Hexen unter die Nase, um sie vom Teu­fel zu lösen. Dost soll das Kraut sein, das Kum­mer ver­schwin­den lässt, erlo­sche­nen Lebens­mut wie­der auf­rich­tet und den Men­schen fröh­lich macht. Aus die­sem Grund trägt die Pflan­ze auch den Namen Wohl­ge­mut.

Artikel-Nr.
WIS.355.010
Produktoption
10 cm Topfpflanze

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